reBuy

reBuy Screenshot

Seit der Gründung der Trade-a-game GmbH 2004 und der Umfirmierung zum heutigen reBuy in 2011 entwickelte sich das Unternehmen zu einem der größten Anbieter auf dem Markt der Ankaufsportale. Laut eigener Angaben zahlte reBuy seit seiner Gründung über 100 Millionen Euro an seine Kundschaft aus. Heute ist reBuy nicht mehr nur Startup, sondern mit knapp 500 Mitarbeitern auch ein finanzkräftiger Arbeitgeber in Berlin. Das Unternehmen kauft nicht nur Bücher, sondern auch CDs, Handys, Konsolenspiele, Kameras und vieles mehr an. Wie sich reBuy im Praxistest bewähren konnte, lesen Interessierte hier.

Die Eingabe der Bücher

Auch reBuy setzt bei der Erfassung der zu verkaufenden Bücher sowohl auf eine App als auch auf ein gewöhnliches Webinterface. Die App funktioniert reibungslos, der integrierte Barcodescanner erfasst die Barcodes auf den Büchern schnell und unkompliziert. Dem Nutzer wird direkt nach der Erfassung angezeigt, ob und zu welchem Preis das jeweilige Buch angekauft werden kann. Mit einem Tipp auf die entsprechende Schaltfläche landet das Buch dann in der Versandbox und weitere Exemplare können eingescannt werden.

Die Eingabe der Bücher ohne Smartphone erfolgt bei reBuy über eine Eingabemaske auf der Webseite. Die ISBN und auch der Buchtitel können per Hand eingetippt und bestätigt werden. Auch hier funktioniert die Suche schnell und der Ankaufspreis wird sofort angezeigt.

Der Verkaufsprozess

reBuy hat einen Mindestankaufswert von 10 Euro für seine Kunden festgelegt. Ob dieser erreicht ist, zeigen sowohl die App als auch die Versandbox auf der Webseite an. Ist der Mindestwert erreicht, bestätigt der Nutzer seinen Verkauf. Das weitere Vorgehen ist je nach Abschluss per App oder Browser unterschiedlich. Der Tester entschied sich im aktuellen Fall für den Verkaufsabschluss der Browser. Zum Ausdrucken stehen nach dem Verkaufsabschluss sowohl der „Leg-mich-ins-Paket-Schein“ und der Frankierschein für Hermes zur Verfügung. Nach dem Verpacken der Bücher und des Lieferscheines in das Paket, wird der Frankierschein aufgeklebt und das Paket kann in einer Hermesniederlassung abgegeben werden. Dem Verkäufer entstehen hier keine Kosten.

Wer per App verkaufen möchte, muss die Auftragsnummer auf einen Zettel schreiben und diesen gemeinsam mit den Büchern in das Paket legen. In der Hermes Niederlassung gibt der Verkäufer an, dass er eine „reBuy Medien-Retoure“ abgibt und das Paket wird entsprechend frankiert und in den Versand gegeben.

Bestätigung und Verkaufsabschluss

Drei Tage nach dem Versand erhält der Tester eine E-Mail von reBuy mit der Bestätigung des Paketeingangs. Auch gibt reBuy an, dass die Prüfung der Sendung etwa drei bis fünf Werktage dauern kann. Nach fünf Tagen kommt eine weitere Mail mit der Bitte um Rückmeldung, da ein Buch nicht angekauft werden konnte. Obwohl hierdurch der Mindestankaufswert unterschritten wird, kann der Verkauf dennoch abgeschlossen werden.

Das nicht angenommene Buch entsorgt reBuy auf Kundenwunsch, oder schickt es kostenfrei an den Kunden zurück. Im Testfall wurde der Rückversand ausgewählt und das Buch kam wenige Tage später an. Hier lässt sich das erste Manko des Tests finden, da das eingeschickte Buch in einem sehr schlechten Zustand ankam. War es vor dem Versand an reBuy noch brauchbar, so hatte es jetzt Dellen und der Buchrücken war gerissen. Ob dies auf dem Versandweg zu reBuy oder vor Ort passiert ist, ließ sich so nicht nachverfolgen.

Nach dem Verkauf kann sich der Kunde den Verkaufspreis auf sein Kundenkonto gutschreiben, oder direkt auszahlen lassen. Nach der Auswahl der direkten Auszahlung kam das Geld knapp drei Werktage später an.

Fazit: Allgemein zufriedenstellend

reBuy erweist sich in der Handhabung sowohl der App als auch der Webseite als sehr unkompliziert und flüssig. Die Preise, die das Unternehmen zahlt, sind fair und geben keinen Grund zur Kritik. Lediglich das zerstörte Buch, das nach der Ablehnung in einem sehr schlechten Zustand zurückgeschickt wurde, sorgt für einen Negativpunkt. Abseits hiervon ist reBuy sicherlich eine gute Adresse, um gebrauchte Bücher schnell und problemlos zu Geld zu machen.